Ergebnisse Konsum

Der Raum Konsum und Leben öffnete sich vielen Unterthemen und fand dabei zahleiche Anhaltspunkte. Die Unterthemen waren Einkäufe, weniger konsumieren, Politik/Wirtschaft, Teilen/Schenken/Verteilen, Geheimtipps in Erlangen und Lebensstil/Reisen/Mobilität. Aus dem Gespräch entwickelten sich drei konkrete Ideen. Geleitet wurde die Runde von Matthew Horner von Fairlangen

Wettbewerb für nachhaltiges Handeln von Geschäften, Restaurants und Schulen.

Stadtverleih für Werkzeug und andere Elektrogeräte

bessere Kommunikation „Gutes tun und darüber reden“

Lebensstil/Reisen/Mobilität

Im ersten Themengebiet beschäftigen sich die Gruppe damit, wie sich ein Leben mit Reisen nachhaltig gestalten lässt. Hier bestehen Überschneidungen zum Raum Mobilität, der teils ähnliche Gedanken äußerte. Ideen waren der Verleih von privaten (Lasten-) Fahrrädern oder die Stärkung des ÖPNV für das Umland durch bzw. eine Senkung der Kosten. Potenzial sah die Gruppe in sharing-Angeboten wie Foodsharing, Carsharing oder andere Angebote. Eine nachhaltige Lebensweise lässt sich durch die Nutzung von Bildungsangeboten wie Utopia individuell gestalten.

Geheimtipps Erlangen:

In dieser Kategorie teilen Teilnehmende ihre Tipps für ein nachhaltiges Leben in Erlangen. Tipps waren Huckepack in Hüttendorf oder uRyde. Wichtig ist durch Teilung eigener Erfahrungsberichte gute Projekte zu fördern. Ebenfalls wurden Empfehlungen zu Evans Apfel, Weltladen, Contigo, Lesecafe, Wabene Cafe, Töpferladen, Holz Kirchner, Teilerei, Umsonstladen, Creativhotel Luise.

Teilen/Schenken/Verteilen

In diesem Abschnitt sammelte die Gruppe zahlreiche Möglichkeiten wie ohne Müll zu produzieren etwas Gutes getan werden kann. Einen Beitrag kann man leisten durch den Verleih von Gerätschaften. Finden und gefunden werden wird man auf nebenan.de, Verleih-Verkauf-Verschenke-Plattform. In Bücherschränken kann etwas zurückgeben werden und viel an Geschichten teilhaben lassen.

Einkaufen:

Mit einem bewusstes Kaufverhalten hat jede*r die Macht nachhaltige Angebote zu fördern. Um zu überprüfen, wie nachhaltig ein Unternehmen ist schlug die Gruppe vor den Lieferkettennachweis zu prüfen, die Umweltbelastung vergleichen, Rezessionen prüfen und diese selbst zu schreiben, sowie die Berücksichtigung von CO2-Label und Wasserverbrauch auf Produkten. Zusätzlich kann lokal eingekauft werden und zu Geschäften CO2 neutral angereist werden.

Weniger Konsumieren

Ein entschiedenes Mittel um die Klimaneutralität zureichen, ist der Verzicht und Reduktionen von Konsumgütern. Aktuell ist der Verzicht ein viel diskutiertes Thema jedoch aus Gründen der Versorgungssicherheit. Ein möglicher Schritt ist die Reduktion der Nutzung von Streamingdiensten und die ein oder andere „Shopping Paus“ einzulegen. Wirkungspunkte sind der Umstieg auf Mehrwegprodukte und Coffee to go again.

Politik/Wirtschaft

Von der Politik erwarte der Raum ein stärkeres Bewerben von nachhaltigen Veranstaltungen wie das Faire Woche von Städten. Besonders gewünscht sind mehr Auflagen zu Transparenz in Lieferketten und Produktionsbedingungen sowie weniger Lobbyismus. Um Transparenz zu erreichen können Verpflichtungen zu echten Labels geschaffen werden. Eine Einstellung von Subventionen in klimaschädliche Unternehmungen sowie die Besteuerung von CO2 wurde auch in diesem Raum gewünscht.

Ideen:

  1. Die Einrichtung eines Stadtverleihs für Bohrmaschinen und andere Elektronische-Geräte jeder Art.

  2. Wettbewerb für nachhaltiges Handeln von Geschäften/Restaurants/Schulen.

  3. Umsetzbar für jede*n aber auch für Organisation ist eine bessere Kommunikation „Gutes tun und darüber reden“.